Aktuell:
01.09.10
"Wenn
nicht der Herr das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran
bauen." Psalm 127,1
Der 15. September 2010 ist ein ganz besonderer Tag für
uns. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit dürfen wir an
diesem Datum die neue ethos-Schule in Craiova eröffnen.
Es war eine lange Zeit des Bangens und Hoffens, der Zweifel
und Anfechtungen. Konnten wir dieses grosse Projekt, das
uns so an Herzen lag, zu Ende bringen? Würde das notwendige
Geld zusammenkommen?
Aber vor allem war es eine Zeit, wo wir Gottes Güte
und Treue in so vielerlei Hinsicht erfahren durften. Der
Herr bewegte die Herzen, so dass wir rechtzeitig die finanziellen
Mittel bekamen, um die vielen Rechnungen zu begleichen.
Darüber hinaus erfuhren wir auch ganz praktische Hilfe.
Immer wieder waren Fachleute hierzulande bereit, einen Einsatz
vor Ort zu leisten.
Eher ungewöhnlich ist, dass der grosse Bau mit seinen
ca. 4 Millionen sehr viel günstiger kam, als ursprünglich
geschätzt. Ein Darlehen von CHF 400 000.-muss noch
zurückgezahlt werden.
So sind unsere Herzen voll Staunen und Dank. Unser Dank
gilt zuerst unserem Gott, aber auch all denen, die in irgendeiner
Weise mitgeholfen haben, diese Schule zu bauen.
Die Herausforderung des Glaubens aber geht weiter. Der Schulbetrieb
muss finanziert werden. Wir sind dankbar, wenn wir auch
weiterhin mit Ihrer Unterstützung rechnen dürfen.
01.08.2010
"Lasset
uns aber nicht müde werden, das Gute zu tun! Denn zu
seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht nachlassen."
Galater
6,9
Jeder Franken und jeder Euro, der im Glauben gegeben wurde,
wird zum Segen nicht nur für den Empfangenden, sondern
auch für den Geber.
Gott hat die Welt nicht als Glücksrad geschaffen, bei
dem einige gewinnen und andere leer ausgehen, je nachdem,
wie der Zufall es will. Er hat uns und die Weise, in der
wir als Menschen Erfüllung finden, nach der Grundregel
geschaffen: "Geben macht glücklicher als Nehmen."
Es geht nicht nur darum, dass wir die falschen und flüchtigen
Sicherheiten loslassen, sondern darum, dass wir uns um so
mehr an das halten, was wirklich beständig ist. Wenn
wir lernen, von der Ewigkeit her zu denken, erleben wir
die innere Freude des Gebens.
Die Weisheit der Bibel weiss: "Wer ein gütiges
Auge hat, wird gesegnet, weil er den Armen von seinem Brot
gibt" (Sprüche 22,9).
Wir
sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns nicht nur materiell, sondern
auch im Gebet unterstützen!
01.07.10
"Trachtet
zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch das alles zufallen. Matth. 6,33
Ihre grosszügigen Spenden für unsere Hilfsprojekte
im Südwesten Rumäniens bedeutet für uns eine
grosse Glaubensstärkung. Wie sonst sollten wir die
vielen unbeschreiblichen Nöte lindern, mit denen wir
uns tagtäglich konfrontiert sehen? Die Tatsache, dass
der Herr immer wieder Menschen bereit macht, ihre Herzen
und Hände für andere zu öffnen, stimmt uns
zutiefst dankbar. Manchmal sind wir mutlos angesichts unseres
Mangels an Geld und unserer Schwachheit. Dann gilt es immer
wieder, auf Gott und seine Zusagen zu schauen.
Die oben genannte Verheissung aus Gottes Wort steht in der
Bergpredigt. "So wird euch das alles zufallen",
hat Jesus versprochen. Aber der erste Teil: "Trachtet
zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit",
ist die Voraussetzung für Gottes Fürsorge. Wenn
wir seine Sache zu der unseren machen, dann wird er unsere
Sache zu der Seinen machen. Dabei dürfen wir uns immer
wieder bewusst machen, dass es ein grosses Vorrecht ist,
für Gott und sein Reich arbeiten zu dürfen, ob
wir das nun vor Ort oder mit Gaben tun. Beides ist notwendig.
01.06.10
"Dankbare
Menschen sind wie fruchtbare Felder - sie geben das Empfangene
zehnfach zurück." August von Kotzebue
Nicht
nur in Griechenland protestieren die Menschen auf der Strasse,
auch in Rumänien wird es unruhig, denn auch hier brechen
die Finanzen zusammen. Das Land ist total verschuldet. Die
rumänische Regierung erliess nun Notverordnungen. Es
drohen Massenentlassungen im Gesundheitswesen und gnadenlose
Einschnitte ins Renten- und Sozialsystem. Gerade die sozial
Schwächsten werden wieder einmal von den Sparmassnahmen
getroffen.
Im Mai gab es immer wieder Protestmärsche in einer
Dimension, die an die Demonstrationen des Jahres 1989 erinnern.
Ende dieses Monats streiken auch die Lehrer. Tausende von
Rentnern protestieren seit Wochen in Bukarest und andern
Städten. Ihnen droht nicht selten der blanke Hunger
durch die Kürzungen der ohnehin schon mageren Renten.
Die Polizeigewerkschaft appelliert an die Demonstranten
in Bukarest, sich gegen die Regierung zu vereinigen und
die Strassen keinesfalls zu räumen - bis zum Sturz
der Regierung.
Als christliches Hilfswerk sind wir mehr denn je gefordert.
Viele klopfen an unsere Tür und suchen Hilfe an Leib
und Seele. Um in der richtigen, gottgewollten Weise zu helfen,
brauchen wir täglich viel Weisheit. Danke, dass Sie
uns in unserem Bemühen auch weiterhin mit Ihren Gebeten
und Gaben unterstützen.