ethos open hands, Hinterburgstrasse 8a, CH-9442 Berneck
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Aktuell:

01.09.10

"Wenn nicht der Herr das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen." Psalm 127,1


Der 15. September 2010 ist ein ganz besonderer Tag für uns. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit dürfen wir an diesem Datum die neue ethos-Schule in Craiova eröffnen. Es war eine lange Zeit des Bangens und Hoffens, der Zweifel und Anfechtungen. Konnten wir dieses grosse Projekt, das uns so an Herzen lag, zu Ende bringen? Würde das notwendige Geld zusammenkommen?
Aber vor allem war es eine Zeit, wo wir Gottes Güte und Treue in so vielerlei Hinsicht erfahren durften. Der Herr bewegte die Herzen, so dass wir rechtzeitig die finanziellen Mittel bekamen, um die vielen Rechnungen zu begleichen. Darüber hinaus erfuhren wir auch ganz praktische Hilfe. Immer wieder waren Fachleute hierzulande bereit, einen Einsatz vor Ort zu leisten.
Eher ungewöhnlich ist, dass der grosse Bau mit seinen ca. 4 Millionen sehr viel günstiger kam, als ursprünglich geschätzt. Ein Darlehen von CHF 400 000.-muss noch zurückgezahlt werden.
So sind unsere Herzen voll Staunen und Dank. Unser Dank gilt zuerst unserem Gott, aber auch all denen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, diese Schule zu bauen.
Die Herausforderung des Glaubens aber geht weiter. Der Schulbetrieb muss finanziert werden. Wir sind dankbar, wenn wir auch weiterhin mit Ihrer Unterstützung rechnen dürfen.


01.08.2010

"Lasset uns aber nicht müde werden, das Gute zu tun! Denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht nachlassen."

Galater 6,9


Jeder Franken und jeder Euro, der im Glauben gegeben wurde, wird zum Segen nicht nur für den Empfangenden, sondern auch für den Geber.
Gott hat die Welt nicht als Glücksrad geschaffen, bei dem einige gewinnen und andere leer ausgehen, je nachdem, wie der Zufall es will. Er hat uns und die Weise, in der wir als Menschen Erfüllung finden, nach der Grundregel geschaffen: "Geben macht glücklicher als Nehmen."
Es geht nicht nur darum, dass wir die falschen und flüchtigen Sicherheiten loslassen, sondern darum, dass wir uns um so mehr an das halten, was wirklich beständig ist. Wenn wir lernen, von der Ewigkeit her zu denken, erleben wir die innere Freude des Gebens.
Die Weisheit der Bibel weiss: "Wer ein gütiges Auge hat, wird gesegnet, weil er den Armen von seinem Brot gibt" (Sprüche 22,9).

Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns nicht nur materiell, sondern auch im Gebet unterstützen!


01.07.10

"Trachtet zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Matth. 6,33


Ihre grosszügigen Spenden für unsere Hilfsprojekte im Südwesten Rumäniens bedeutet für uns eine grosse Glaubensstärkung. Wie sonst sollten wir die vielen unbeschreiblichen Nöte lindern, mit denen wir uns tagtäglich konfrontiert sehen? Die Tatsache, dass der Herr immer wieder Menschen bereit macht, ihre Herzen und Hände für andere zu öffnen, stimmt uns zutiefst dankbar. Manchmal sind wir mutlos angesichts unseres Mangels an Geld und unserer Schwachheit. Dann gilt es immer wieder, auf Gott und seine Zusagen zu schauen.
Die oben genannte Verheissung aus Gottes Wort steht in der Bergpredigt. "So wird euch das alles zufallen", hat Jesus versprochen. Aber der erste Teil: "Trachtet zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit", ist die Voraussetzung für Gottes Fürsorge. Wenn wir seine Sache zu der unseren machen, dann wird er unsere Sache zu der Seinen machen. Dabei dürfen wir uns immer wieder bewusst machen, dass es ein grosses Vorrecht ist, für Gott und sein Reich arbeiten zu dürfen, ob wir das nun vor Ort oder mit Gaben tun. Beides ist notwendig.


01.06.10

"Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder - sie geben das Empfangene zehnfach zurück." August von Kotzebue

Nicht nur in Griechenland protestieren die Menschen auf der Strasse, auch in Rumänien wird es unruhig, denn auch hier brechen die Finanzen zusammen. Das Land ist total verschuldet. Die rumänische Regierung erliess nun Notverordnungen. Es drohen Massenentlassungen im Gesundheitswesen und gnadenlose Einschnitte ins Renten- und Sozialsystem. Gerade die sozial Schwächsten werden wieder einmal von den Sparmassnahmen getroffen.
Im Mai gab es immer wieder Protestmärsche in einer Dimension, die an die Demonstrationen des Jahres 1989 erinnern. Ende dieses Monats streiken auch die Lehrer. Tausende von Rentnern protestieren seit Wochen in Bukarest und andern Städten. Ihnen droht nicht selten der blanke Hunger durch die Kürzungen der ohnehin schon mageren Renten. Die Polizeigewerkschaft appelliert an die Demonstranten in Bukarest, sich gegen die Regierung zu vereinigen und die Strassen keinesfalls zu räumen - bis zum Sturz der Regierung.
Als christliches Hilfswerk sind wir mehr denn je gefordert. Viele klopfen an unsere Tür und suchen Hilfe an Leib und Seele. Um in der richtigen, gottgewollten Weise zu helfen, brauchen wir täglich viel Weisheit. Danke, dass Sie uns in unserem Bemühen auch weiterhin mit Ihren Gebeten und Gaben unterstützen.